Kempten – Ein intensiver Wettkampftag liegt hinter unserer 1. Luftgewehr-Mannschaft. Am 22. Februar standen in Kempten gleich zwei Begegnungen auf dem Programm – und beide boten Spannung bis zum letzten Schuss.
Knappe Niederlage gegen den Tabellenführer
Bereits um 10:00 Uhr trafen wir auf den Tabellenführer Kempten. Die Devise lautete, den Favoriten möglichst lange zu ärgern – doch am Ende fehlte nur das berühmte Quäntchen Glück zu einer echten Überraschung.
Auf Position 1 zeigte Michael Schaitz eine starke Vorstellung und gewann souverän mit 397:393 Ringen. Auch Hanna Brecheisen ließ auf Position 3 nichts anbrennen und entschied ihr Duell mit 389:384 klar für sich.
Weniger Glück hatte Michaela Meier auf Position 2. Trotz hervorragender 391 Ringe musste sie sich mit 391:395 geschlagen geben. Ein Missgeschick unterlief Roland Obermeier auf Position 4: Gleich der erste Schuss ging als Luftschuss in die Wertung ein, sodass lediglich 39 Schüsse gewertet wurden. Mit 375:383 war hier dennoch ein respektables Ergebnis zu verzeichnen – ohne das Malheur wäre ein Punktgewinn durchaus möglich gewesen. Ulrike Schmid unterlag auf Position 5 mit 380:385.
So lautete das Endergebnis 3:2 für Kempten. Ein Sieg für Gundelsdorf wäre bei diesen Ergebnissen durchaus im Bereich des Möglichen gewesen.
Kräfte lassen gegen Großaitingen nach
Um 13:30 Uhr folgte die zweite Begegnung gegen Großaitingen. Wieder entwickelte sich ein spannender Wettkampf, doch gegen Ende machte sich der kräfteraubende Vormittag bemerkbar.
Michael Schaitz bestätigte seine starke Form und gewann auch sein zweites Duell mit 393:388. Roland Obermeier zeigte Moral und sicherte sich auf Position 4 mit 388:386 den Punkt.
Michaela Meier (387:391), Hanna Brecheisen (384:390) und Ulrike Schmid (379:381) mussten sich hingegen jeweils knapp geschlagen geben. Besonders in den entscheidenden Serien fehlte die letzte Konzentration. Am Ende stand eine weitere 2:3-Niederlage zu Buche.
Blick nach vorne
Trotz zweier Niederlagen kann die Mannschaft auf ihre Leistungen stolz sein. Beide Begegnungen wurden auf Augenhöhe geführt, gegen den Tabellenführer war sogar ein Sieg greifbar nah.
Nun gilt es, neue Kraft und Motivation zu tanken: Am 8. März steht das letzte Wettkampfwochenende in Gundelsdorf an. Mit Pobenhausen und Oberndorf warten zwei weitere anspruchsvolle Gegner. Vor heimischer Kulisse wollen wir noch einmal alles geben und uns mit einer starken Leistung aus der Saison verabschieden.
